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Sep 25, 2015

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Interview mit Chris Bachmann von Chris Coaching

Hey Leute, willkommen zu LIFE HACKZ Live aus dem Surf Office aus Lissabon. Diesmal mit dem super sympathischen Chris Bachmann, der Personal Trainer ist und Fitness Coach ist. Unter Chris Coaching bietet er auch Online seine Dienste an, aber er ist auch immer vor Ort an den Studios um den Menschen zu einem besseren und gesünderen Leben zu verhelfen. Er ist das halbe Jahr über im Sommer in Deutschland anzutreffen und im Winter ist er in Süd-Ost-Asien in Laos und arbeitet dort als Personal Coach. Ich denke, für alle digitalen Nomaden und überhaupt alle Leute, die viel Zeit vor dem Rechner verbringen, wie beispielsweise Online-Unternehmer, ist Sport und ein gesunder Lifestyle ein sauwichtiges Thema. Also Leute, lasst euch motivieren, lasst euch inspirieren. Viel Spaß mit dem Interview! In dieser Folge lernst du:

  1. Wie du die 100 Burpee Challenge schaffst.
  2. Wie du als Trainer in Laos arbeiten kannst.
  3. Was der beste Sport für Digitale Nomaden ist.
  4. Wie du ein die Fitness App von Chris gewinnen kannst.

Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!

1.000 Dank, Dein Marcus 

 

SHOWNOTES

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Jobangebot Personal Trainer in Laos

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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Chris Bachmann   Marcus: Welcome to LIFE HACKZ and welcome Chris Bachmann! Cool, dass Du am Start bist! Chris: Hey Leute, danke Marcus! Wie geht’s Dir? Marcus: Ja mir geht’s ganz gut muss ich sagen. Wir sind ja jetzt zwei Tagen hier im Surf Office in Lissabon angekommen. Ist zwar wieder eine Stadt, also das Meer ist jetzt nicht weit weg, sonst wäre es ja kein Surf Office, aber grundsätzlich fühle ich mich immer wohler am Meer, aber ja… Lissabon ist auf jeden Fall von den Städten her eine der besseren und cooleren Städte. Also es ist cool, ich will mich nicht beschweren. Und Du? Wo bist Du gerade? Chris: Ja Marcus, Du bist ja nur an den schönsten Stellen der Welt habe ich gehört. Ich bin ja direkt ein bisschen neidisch auch. Also ich bin zurzeit hier in Kassel auf Deutschlandbesuch bei meinen Eltern, auch Geschwistern, pendle so ein bisschen hin und her, bin jeden Sommer in Deutschland und äh, ja… ansonsten bin ich ja in Süd-Ost-Asien zurzeit. Marcus: Okay cool, das heißt Du hast da ne feste Base und lebst da komplett, also die Winter über? Chris: Ja genau. Da sind wir also in Laos in Vientiane. Und ähm, da bin ich jetzt seit eineinhalb Jahren und es läuft wirklich gut. Ich habe ja so ein kleines Fitness Business, was ich mir jetzt aufbaue und da… nee, das läuft gut. Das macht viel Spaß. Marcus: Okay, erzähl mal ein bisschen mehr über Dein Fitness Business. Wir haben ja eben im Vorgespräch kurz nochmal drüber gequatscht, wie ich auf Dich aufmerksam geworden bin. Du warst ja irgendwie schon immer in der digitalen Nomadengruppe, glaube ich, präsent. Da hatte ich Dich immer mal auf dem Schirm gehabt und dann letztens, kam ein richtig cooles Video in meine Facebook Timeline. Und dann dachte ich so, ich gucke da mal ein bisschen näher drauf, was Du alles machst. Und das fand ich mega spannend. Von daher, cool, dass Du Zeit hast und dass wir zwei ein bisschen über Dich und Dein Business quatschen können. Chris: Ja erstmal ist es eine Ehre für mich hier das Interview geben zu können, weil so lange bin ich ja noch nicht dabei mit den digitalen Nomaden. Und möchte mich ja als angehender digitaler Nomade schimpfen, weil es ist ja alles noch im Aufbau und ich bin also in eure Gruppe so ein bisschen seit Laos reingerutscht, seit eineinhalb Jahren. Der Rob Götting hat mich da auch so ein bisschen… und die Tina, die zwei haben mich da so ein bisschen reingeschleust und ich finde es richtig cool, über welche Themen da gesprochen wurde, was die Leute so machen, was sie drauf haben, sehr sympathisch, viele reisen. Das ist ja auch eine Leidenschaft von uns allen und seitdem mache ich da auch so mit und versuche da Diskussionen zu folgen und natürlich auch entsprechend meinen Lifestyle anzupassen. Marcus: Mh, jetzt erzähl mal ein bisschen über Dein Business als Sportler. Was da genau abgeht. Chris: Ja also Fitnesstrainer bin ich ja jetzt mittlerweile seit 12 Jahren. Ich habe ja damals angefangen hier in Deutschland, hatte dann eine dreijährige Pause in Paris. Mein Background ist Büro Kaufmann. Da war ich Export Manager. Und dann in Neuseeland 2010 bin ich dann zum Vollzeittrainer geworden. Marcus: Hast Du da eine Ausbildung gemacht vorher schon in Deutschland oder dann Neuseeland? Chris: Äh, vorher schon in Deutschland. Da musste ich ja so eine Ausbildung machen zum Fitnesstrainer. Und da habe ich ein Fernstudium gemacht. Das ging relativ schnell, ein paar Monate. Und dann hast Du die B-Lizenz und dann hast Du die Erlaubnis auch in den Studios qualifiziert zu arbeiten mit den Kunden. Marcus: Also Studio heißt dann klassisch ein Pumperstudio, Fitnessstudio mit Geräten und Du bist dann befähigt die Leute als Personal Coach oder als Angestellter dann die Mitglieder zu betreuen? Chris: Ja, das ist richtig. Also das ist dann Deine Qualifizierung. Das bedeutet, Du kannst Dich dann theoretisch in jedem Fitnessstudio bewerben. Damals habe ich noch ohne Qualifizierung angefangen. Die haben mir aber direkt gesagt, dass ich die nachholen soll. Heutzutage, glaube ich, musst Du eine Qualifizierung direkt mitbringen. Ich glaube, die stellen Dich gar nicht mehr ein, egal wie klein oder groß das Studio ist und dann könntest Du direkt anfangen. Aber das war damals eine Festanstellung noch, mit festem Stundenlohn. Marcus: Okay, das heißt 40 Stunden in einem Fitnessstudio? Chris: Das war ein Teilzeitjob. Da haben wir Stunden bekommen. Da habe ich dann Abend nach meinem Bürojob gearbeitet, teilweise auch am Wochenende, sprich vielleicht nochmal so zehn Stunden drauf. Marcus: Okay cool. Durch welchen Sport bist Du überhaupt in diese ganze Fitness- und Trainerkarriere reingekommen? Chris: Ich vermute mal, der Trainingsleiter von damals, der fand das ganz gut, dass ich viel gelaufen bin. Ich bin damals schon Marathon gelaufen. Mein Vater war damals mein Trainer. Marcus: Mh, krass! Chris: Ich habe auch jahrelang Fußball gespielt als deutscher Bub, sage ich mal. Habe das dann aber an den Nagel gehangen mit 23. Das wurde mir dann zu viel. Und natürlich war ich dann schon auch im Fitnessstudio und habe selber trainiert, seitdem ich 16 bin. Auch dort hat mich mein Vater reingeholt und gesagt “Jetzt komm doch mal mit hier! Ich bin jetzt hier im Fitnessstudio angemeldet und wenn Du noch dabei bist, dann kriegen wir den Vertrag ein bisschen günstiger.” (beide lachen) Marcus: Cool. Chris: Ja. Ja und dann ging das in Neuseeland also voll zur Sache, sag ich mal. Dann wurde mir also eine Vollzeitstelle angeboten als Personal Trainer. Und dann habe ich schon meine eigenen Kunden sofort gehabt seit dem ersten Tag. Marcus: In dem Gym dann? Also das waren dann Kunden, die speziell Stunden gebucht haben bei nem Personal Trainer und der warst dann Du? Chris: Genau, da war ich auch wieder angestellt, das war dann Personal Training. Und Du musst dann einen eigenen Kundenstamm aufbauen von den Mitgliedern in dem Gym. Und musst Dich natürlich drum kümmern, also Deine eigenen Kunden, ne? Und das ist dann schon ein sehr selbstständiges Arbeiten. Also klar wirst Du da noch ganz grob kontrolliert von dem Management, aber ansonsten läuft das schon alles auf Deiner Kappe. Das heißt, Du musst dann Dich mit den Kunden zusammensetzen. So: Was sind die Ziele? Wie oft will der Kunde reinkommen? Und wie laufen dann die Sessions ab? Und ja… so: Wie werde ich dann fitter und kräftiger und größer? Marcus: Mh, was wollen die meisten so haben? Die Männer dickere Ärmel und die Frauen abnehmen am Bauch und am Po oder…? Was sind so die Klassiker? Chris: Ja, also da muss ich Dir natürlich jetzt wieder recht geben, Marcus. Das sind immernoch die Klassiker. Also wie damals. Drei Viertel der Kunden sind schon Frauen und die wollen einfach ein bisschen abnehmen. Die wollen fitter werden. Die wollen natürlich auch kräftigen und formen. Und ja, bei den Männern ist es nicht mehr so stark, wie das damals mal war, wie “Ich möchte jetzt wachsen und viel mehr Muskeln bekommen”. Also es ist auch “Ich möchte zwar auch kräftiger werden aber nicht unbedingt Muskelaufbau”. Auch die wollen jetzt leaner werden, die möchten schlanker werden und einfach athletisch und gut aussehen. Marcus: Mh, okay. Spielt also ein bisschen in die Richtung nicht mehr Eisen heben und bewegen, sondern eher funktionales Training zu machen? Chris: Ja in der Tag, das würde ich schon sagen. Also wir bewegen ins zurzeit so ein bisschen in dem Bereich, dass die Maschinen also so ganz langsam abgeschafft werden, sage ich jetzt mal vorsichtig. Also, wir bewegen uns vom funktionalen Training, was Du gerade auch schon gesagt hast. Das bedeutet, Crossfit ist natürlich auch schwer im Kommen. Dann... Marcus: Mh, mega anstrengend muss ich sagen. Ich bin ja nicht gerade ganz unsportlich, habe auch schon immer Sport gemacht seitdem ich klein bin, ich glaube mit 6 habe ich mit Tennis angefangen und dann irgendwann ins Gym gegangen als Teenager und seitdem dran geblieben. Und ich habe jetzt letztes Jahr im Dezember - wir waren in Kolumbien in Medellin - und eigentlich wollte ich Krav Maga machen. Ich bin da in diesem israelischen Selbstverteidigungssystem drin und die haben auch überall auf der Welt Standorte, aber die hatten das dann genau über Weihnachten geschlossen und habe dann was neues gesucht und habe so eine Crossfitbox entdeckt. Und da dachte ich so: hört sich cool an. Habe schon viel gutes davon gehört und es war so anstrengend wie irgendwie noch gar nichts vorher in meinem Leben. Also das war echt hardcore. Und dann siehst Du dann so die schlanken kleinen Mädels neben Dir. Die drücken da die ganzen Gewichte weg und Du kommst Dir vor, wie der letzte Anfänger ne? Chris: Ja gut, da sage ich mal, muss man wirklich vorsichtig sein. Das kommt auch auf den Instructor drauf an, dass der Dich also wirklich auch so einweist, dass der sagt “Pass auf, geh Dein Tempo. Du musst jetzt hier nicht unbedingt vorne dabei sein, ansonsten tut’s wirklich drei, vier Tage weh danach”. Das ist ganz wichtig zu wissen, gerade beim Crossfit, genau. Da geht’s um hohe Wiederholungszahlen und teilweise auch relativ schwer. Aber trotz alle dem möchte ich, das Crossfit an viele verkaufen. Also es ist halt… das hat so einen negativen Schlag abbekommen über die Jahre. Man sieht natürlich auch diese ganz heftigen Athleten im Fernsehen oder Online. Aber Cross ist auch eine Sportart, wie alle anderen auch. Das heißt, Du musst langsam reinkommen, es muss Dir Spaß machen, in ner Gruppe. Der Trainer soll sympathisch sein natürlich. Und dann musst Du langsam reingeführt werden. Das ist halt auch in jeder anderen Sportart genauso. Und ich glaube, dann kannst Du auch beim Crossfit relativ erfolgreich werden ne? Marcus: Ja, ich habe das jetzt gar nicht so mitgekriegt, dass es einen mega negativen Touch gekriegt hat. Aber schonmal gesehen, dass so ein paar Diskussionen aufgekommen sind, ob das alles so gesund ist und irgendwie Verletzungsgefahr und so Geschichten ne? Chris: Ja, das ist halt die Geschichte. Man hört es manchmal, aber wie ich schon sagte, Verletzungen passieren auch in anderen Sportarten und es kommt wirklich auf den Trainer drauf an, dass der da ein ganz gutes Auge auf Dich wirft, gerade als neuer dann, dass Du die Bewegungen korrekt ausführst. Auch nicht zu schnell und wenn Du gut behütet wirst, dass der wirklich dann zur Seite springt und sagt “Pass auf, nimm mal ein bisschen Tempo raus. Es sieht aber trotzdem noch gut aus.” Marcus: Okay cool. Wir beide waren jetzt gerade in Neuseeland bei Deinem Personal Coaching. Wie ist es dann weiter gegangen? Wie bist Du dann irgendwann in Laos angekommen? Chris: Ja genau. Also ich war dann volle vier Jahre in Neuseeland. Das war auch der weiteste Ort, den ich bis dato besucht hatte. Marcus: Wie ist es da so? Also das fehlt mir noch? Chris: Ja genau. Also ich habe dann natürlich Paris und Europa verlassen und das erste Mal aus Europa raus und es war Neuseeland. Das war dann der größte Sprung, weil meine Schwester damals dort nen Job hatten für einen als Lehrerin. Dann war das ein gutes Timing mal wieder. Da wollte ich dann auch mich verändern und habe dann gesagt ganz spontan “Ja, da komme ich auf jeden Fall mit, über Neuseeland habe ich schon viele super Sachen gehört”. Ja und habe dann dieses Land halt auch in mein Herz geschlossen. Also in der Tat war Neuseeland, auch Australien, super schön und hat tolle Bedingungen, nen tollen Lifestyle. Die Leute sind super freundlich. Und dann hat es auch nach ner kleinen Misere gut geklappt. Also ich habe nicht auf Anhieb Arbeit gefunden. Da war ich in so ner kleinen Down Phase. Ich hatte auch schon einige Schulden und ich war schon ein bisschen auf der Kippe, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Also es war ein bisschen schwierig. Marcus: Ist teuer das Leben da oder? Chris: Ja, also günstiger als Europa ist es definitiv nicht. Es ist jetzt auch nicht überteuer, aber trotzdem, wenn Du, sage ich mal, herumreist - Reisen ist ja teuer, weißt Du ja bekanntlich, Marcus. Ähm, Du hast keine sozialen Absicherungen wie hier in Deutschland. Dann nach sechs Monaten nagst Du also durchaus am Hungertuch fast schon. Also da gab’s ein paar mehr Nudeln auf’m Tisch bei uns. (beide lachen) Marcus: Wie hast Du Dich dann daraus geholt aus diesem negativen Mindset und dieser kleinen Depressionsphase? Chris: Ja, also ich habe natürlich die Hoffnung nie aufgegeben und da hat mir auch der Sport viel geholfen. Ich bin dann trotzdem noch rausgegangen, habe Sport gemacht, hab meinen Lauf gemacht, bin ins Studio gegangen und ähm, nach den sechs Monaten habe ich so die letzte Chance genommen. Da hat mich ja so ein Couchsurfer aufgenommen in Auckland. Das ist ja bekanntlich die größte Stadt in Neuseeland und der hat gesagt “Pass auf, Du suchst nen Job. Du kannst solange bleiben bei mir, wie Du willst. Mach das in Ruhe, Du kriegst nen Job. Ich glaube an Dich!” Und dann ist das auch wirklich so gekommen. Kaum war ich in Auckland angekommen, hatte ich Vorstellungsgespräch nach Vorstellungsgespräch. Als ob der der Knoten irgendwie geplatzt ist. Und konnte mir dann wirklich auch drei, vier Jobs einen raussuchen, wo ich dann auch die beste Wahl getroffen habe und dann, ja dann ging das sofort los. Mit der Arbeit und den Kunden und der Vollzeitstelle. Marcus: Cool. Heißt: Auch wieder ein Gym oder was war das für ne Stelle? Chris: Ja das war ein Gym, eines der größten Ketten dort. Und auch da habe ich mich dann weiterentwickelt, bin nach zweieinhalb Jahren da weg und hab mich ja dann der Crossfitbewegung angeschlossen. Ich kannte also einen Trainer aus dem Studio. Die auch vorher weg ist, um dort ein Crossfit Gym mit ihrem Freund aufzubauen. Und das war natürlich wieder ein absoluteer Glücksfall für mich, weil ich habe dort in dem Gym, was natürlich viel kleiner war und viel persönlicher geführt wurde, also so viel gelernt über Crossfit, über die Bewegung, über die Philosophie, auch über Ernährung. Also ich sage mal, da habe ich die Sichtweise auf Fitness auch komplett geändert, für mich selber und auch für die Kunden. Und seitdem habe ich also bis heute noch eine sehr ähnliche Philosophie mit Körperübung, mit sich sehr viel bewegen, mit die Maschinen also komplett eigentlich rauslassen, mit Freigewichten und die Mischung aus Kraft und Ausdauer auf jeden Fall. Und das sage ich heute noch, dass das so ein bisschen der Schlüssel ist, um so schnell wie möglich fit zu werden und das dann auch zu halten. Marcus: Mh, wenn ich das höre, muss ich immer an Burpees denken (lacht) Chris: Auf jeden Fall. Burpees, die kommen ganz oft auch bei mir vor und die Kunden lieben die Burpees ne? Marcus: (lacht) Also wenn Du eine Übung rausholen müsstest aus Deinen zig-etlichen hundert Übungen, die Du kennst, welche macht Dich am schnellsten kaputt oder schlapp? Chris: Also die 100 Burpee-Challenge, also das ist ne ganz heftige Übung, auf jeden Fall. Da gehe ich natürlich auch kaputt, jedes Mal. Egal ob Du jetzt fit bist oder nicht. Marcus: 100 Burpees, heißt am Stück? Chris: Ja genau. Also, was heißt am Stück? Du musst Dich…. Du solltest die schon am Stück durchführen, aber Du kannst natürlich Dein eigenes Tempo gehen und auch Pausen machen und dann aber zusehen, dass Du wirklich auf die 100 dann kommst nach ein paar Minuten oder nach 10, 15, 20 Minuten. Je nach dem wie fit Du dann bist. Marcus: Boah krass. Wo wir gerade bei dem Thema 100 Burpees am Stück sind: Was hältst Du von der App Freeletics? Chris: Ähm, das kann ich Dir jetzt gar nicht genau sagen. Da müsste ich mal reinschauen, aber ist sicherlich gut. (beide lachen) Marcus: Weil, das ist auch eine von vielen Fitness- und Sportapps die es so gibt. Aber die hat einfach… die hat so den Anspruch oder Ansatz, die krasseste und heftigste funktionales Training App ever zu sein, glaube ich. Von daher steigen da, glaube ich, auch ziemlich viele, ziemlich früh wieder aus. Aber ich glaube die, die das durchziehen, das sind echte Pakete, also echte Maschinen. Also die solltest Du Dir auf jeden Fall mal angucken.   Chris: Ja danke, habe ich mir direkt aufgeschrieben. Werde ich auf jeden Fall tun. Wir haben auch einmal eine Burpee Challenge gemacht. Da habe ich eine Gruppe zusammengetrommelt. Wir waren so 10, 20 Leute, kunterbunt in der ganzen Welt und da haben wir jeden Tag, je nach Fitnesslevel zwischen 25 und 100 Burpees gemacht. Jeden Tag für einen Monat. Also Du kamst dann auf Deine 3.000 Burpees am Ende des Monats. Marcus: Fuck. Hat sich da bei Dir noch was verändert am Body oder ist der jetzt so immer schon in Shape, dass sich da nichts mehr tut, egal wieviel oder wie intensiv Du das betreibst? Chris: Ja, ich wünschte, ich könnte Dir jetzt sagen, der hat sich extrem geändert danach und auch viel muskulöser, aber (lacht) ich habe Vorher- und Nachherbilder geschossen und ich habe bei mir selber kaum Unterschiede gesehen. Der ist schon ganz gut in Schuss, kann ich also melden. Marcus: Ja auf jeden Fall. Und wir werden auf jeden Fall ja in den Shownotes Deine einzelnen Channels und so verlinken. Ich bin gerade auf Deinem Instagram Channel, der richtig cool ist, weil da auch viele Videos von Dir sind. Ja ich glaube, da sieht man, dass Du ganz gut in Schuss bist. Was mir gefällt, halt dieses Athletische, dieses Gerippte und Slim und nicht, wie es mal vor 20 Jahren In war, dieses Bold und Aufgepumpte. So habe ich ja damals auch angefangen, als ich angefangen habe ernsthaft zu trainieren. Als ich zum Studium nach Münster gegangen bin, bin ich direkt im Massegym gelandet. Das war so ein richtig krasses Pumperstudio, wo die Leute noch auf Bühne gegangen sind und für deutsche Meisterschaften im Bodybuilding trainiert haben und so. Und entsprechend haben die versucht, mich dann zu motivieren. Und ich habe immer mehr gegessen und so Super Kilo Plus Präparate genommen und so Kohlenhydrat-Shakes getrunken ohne Ende und erstmal überhaupt kein Ende mehr gefunden. Bis ich irgendwann total aufgequollen - ich meine, ich habe trotzdem die ganze Zeit trainiert und war halt schon gut kräftig, aber es sah irgendwie nicht cool aus. Es sah irgendwie auch viel zu dick und viel zu undefiniert alles aus. Und habe das aber zum Glück selber irgendwann bemerkt. Und weil ich so ein Extremtyp bin, habe ich dann auf einmal 20 Kilo in die andere Richtung abgenommen, weil ich jeden Tag nur noch Crosstrainer gemacht habe und kaum was gegessen habe. Dann war ich bei 76 kg. Und das sah irgendwie auch nicht mehr gesund aus. Und mittlerweile habe ich mich, glaube ich, ganz gut gefangen. Nicht zuletzt seitdem über Krav Maga dann auch noch total viel Drill und so Cardio dazugekommen ist, fühle ich mich eigentlich jetzt viel wohler als damals mit dieser Bodybuilder Pumper Figur. Und das ist, glaube ich, auch so ein bisschen das, was Du eben meintest, dass sich so der Ansatz oder der Wunsch bei den Männern auch verändert hat ne? Chris: Ja das würde ich so unterschreiben und ich finde es auch gut, dass Du in das Krav Maga reingerutscht bist. Da habe ich auch ein paar Kunden drin, die lieben das. Es ist auch nicht ganz ungefährlich, aber gut. Jede Kampfsportart - ich weiß, es ist jetzt keine direkte Kampfsportart - ist natürlich nicht ohne. Aber Du bist natürlich auch absolut durchtrainiert, Kite Surfer und Surfer habe ich gehört ne? Mein Lieber. Marcus: Ja es geht. (lacht) Also ich stand schon mal auf dem Brett, aber ich würde mich jetzt selber als Kite Sufer bezeichnen, aber ich habe auf jeden Fall die Motivation mal ein guter Kite Surfer zu werden. Aber bisher ja… ähm… liegen da so noch ein paar Stunden vor mir, auf jeden Fall. Chris: Ja, auf jeden Fall, Tarifa ist ja immer offen für Dich mit dem Johannes. Der winkt schon am Stadtrand. Marcus: Ja ja, der baut da richtig gut was auf. Die Community ist total cool. Man wird ziemlich warm dann abgeholt, so als digitaler Nomade. Sodass man da irgendwie direkt ein Netzwerk hat, gerade durch den Johannes, den ich ja persönlich gut kenne und er dann in Tarifa gut vernetzt ist. Aber das passiert gerade irgendwie in immer mehr Spots auf der ganzen Welt. Und das ist echt cool, dass man nicht mehr so alleine reist. Ich war ja zum Glück nie ganz alleine, weil ich immer mit meiner Freundin, mit der Feli reise. Aber es ändert sich schon einiges. Also früher mussten wir immer in den Party Hostels und Backpacking Absteigen unterkommen, haben gearbeitet, die Leute haben gesoffen und sind über unsere Kabel gefallen und so. Da sind so zwei Welten aufeinander geprallt. Und jetzt in diesen ganzen Coliving und Coworking Projekten und Hostels oder Camps, so wie wir eins veranstalten, das wird halt immer besser im Moment ne? Chris: Ja, das ist wirklich fantastisch, was zurzeit abgeht, seit zwei, drei Jahren. Also da ist richtig Tempo im Spiel. Das sieht man auch auf allen Kanälen und Du bist natürlich da auch, sage ich mal, so ne Führungsfigur. Also wo man eigentlich gar nicht drum herumkommt. Von daher, also Daumen hoch! Du machst da ne top Leistung. Ich hoffe, dass Du die noch für lange Zeit halten kannst. Marcus: Danke, danke! Sag mal, wie bist Du dann nach Laos gekommen? Chris: Ja nach Laos. Das war dann der nächste Sprung. Ich hatte ja eine französische Freundin damals in Laos. Auch als Lehrerin damals und dann habe ich gesagt “Ja überhaupt kein Problem, da komme ich mit”. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, wo Laos ist erstmal, ja? (lacht) Da war ich noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Marcus: Ich bis vor fünf Jahren, ehrlich gesagt, auch nicht. Also ich hatte nichts mit Reisen am Hut. Das war immer Feli, die mich dann zum Glück irgendwann mal auf die erste längere Reise genommen hat und ab da hat’s dann Peng gemacht. Chris: Genau, und dann habe ich mir das mal auf der Karte angeschaut und habe gedacht: Naja, Süd-Ost-Asien, Asien hatte ich noch nicht. Und daher hatte das eigentlich auch gepasst. Da war ich natürlich auch neugierig von der Kultur her und Landschaft und Menschen und so weiter. Und wusste aber auch nicht beruflich, wie das genau aussieht. Sie hatte dann schon also ein Studio dort angesprochen, ob ich da arbeiten könnte. Da waren sie also auch sehr bereitwillig. Und so kam das dann auch, als ich dann dorthin bin, ging das sehr schnell. Das ist eine kleine Community in Vientiane. Das ist die Hauptstadt von Laos. Und da leben so ca. 10.00 bis 15.000 Experts, also die Ausländer die dort arbeiten. Und die Stadt an sich hat um die 400.000 Einwohner. Also wie man es sieht, ist es klein, aber auch groß. Und das Studio hat mich dann direkt aufgenommen. Da gab es noch ein zweites größeres Studio, sage ich mal. europäische Größe. So 2.000 bis 4.000 Mitglider. Ja und dann ging das direkt los. Da habe ich dann ne Promotion laufen gehabt, mit 20 Spots für fünf Sessions kostenlos und danach hat die Hälfte direkt weitergemacht und ich hatte überhaupt keine Probleme da so wirklich, ganz problemlos hineinzugleiten in das Leben von Laos und auch in die Arbeits-/Fitnesswelt ne. Marcus: Und dann warst Du erst angestellt und bist mittlerweile selbstständig oder? Chris: Ja, also dort bin ich selbstständig. Da bin ich nicht angestellt, aber wir oder ich arbeite da also mit den Studios zusammen. Ich musste dort also eine Mitgliedschaft unterschreiben und bezahlen für ein Jahr, was jetzt wirklich nicht teuer ist. Laos ist ja auch immernoch ein Entwicklungsland und sehr günstig. Und dann hast Du grünes Licht dort Kunden aufzunehmen von deren Studio oder auch Kunden mitzubringen. Je nach dem. Und Laos ist also … Das Leben, der Lifestyle ist sehr langsam, sehr locker, sehr unkompliziert, sodass also das überhaupt kein Problem ist. Da gibt’s keinen Stress, auch wenige Trainer da in der Stadt. Es gibt glaube ich noch zwei andere Trainer. Deswegen habe ich auch so schnell Fuß gefasst mit so vielen Kunden. Ja und dann geht das los. Dann werden die trainiert, die Leute, die dort arbeiten. Ich sage mal 80% Ausländer, Europäer, Australier habe ich. Und dann 20% Asiaten oder Laoten, die dann aber entsprechend auch englisch sprechen. Marcus: Mh cool. Und wann geht es für Dich wieder nach Laos? Chris: Mein Flug geht Ende September, also in vier Wochen. Vier Wochen verweile ich noch im schönen Deutschland. Deutschland ist ja so schön im Sommer. Marcus: Auf jeden Fall. Chris: Da suche ich mir dann immer die schönste Jahreszeit aus. Wie ich schon sagte, bin ich jeden Sommer hier, um meine Familie und meine Freunde auch wiederzusehen. Und dann geht’s wieder zurück. Die Kunden warten also auch schon. Die wurden weiter trainiert von einem anderen Trainer, der mit mir schon zusammen arbeitet. Das Trainerteam soll ja auch aufgebaut werden jetzt. Und ja, also wir haben viel zu tun, viele Projekte und da freue ich mich schon total drauf. Marcus: Ja genau, jetzt wo Du gerade sagst, das Trainerteam soll aufgebaut werden. Jetzt fällt mir auch wieder ein, wie ich auf Dich gekommen bin. Zum einen über die Facebook Timeline, wo Du immer wieder aufgepoppt bist, aber Du hast glaube ich auch einen Job ausgeschrieben, bei uns auf DNX Jobs. Chris: Ja, das ist korrekt, das kann auch sein, genau Marcus. Ja also, ich suche immernoch Trainer, die so bereitwillig sind, nach Laos auszuwandern, für ein paar Monate oder für auch länger, ein, zwei Jahre. Laos ist wirklich ein super schönes Land. Immer mehr wandern dort aus. Wie ich schon sagte, weil es sehr, sehr nett ist, dort zu leben. Der Lifestyle ist wirklich super schön und da ist jeden Tag Sommer natürlich. (lacht) Schön warm. Ja und die Trainer, die ich suche, die würden dann das auch so weiter führen, was ich auch schon mache. Wir haben da viel potentielle in der Stadt, die fit werden möchten. Also ich könnte da viele, viele Stunden Tag und Nacht arbeiten, wenn ich wollte. Deswegehen habe ich mir gedacht, um mehr Leuten noch mehr Sportangebote bieten zu können, würde ich gerne mein Trainerteam auch erweitern. Sodass ich auch so ein bisschen rauskomme aus dem Business und mich dann auch auf mein Online Personal Training, was wir jetzt auch anbieten... Da kann ich mich dann auch ein bisschen fokussieren bzw. dann auch mehr herausnehmen, um an Wettkämpfen und Competitions teilzunehmen. Weil das ist natürlich auch nochmals als Athlet mein Fokus immernoch. Marcus: Mh, und in welcher Sportart dann die Wettkämpfe? Chris: Also zum Beispiel habe ich in vier Wochen nochmal einen Ultra Marathon. Der ist 50 km lang, der ist im Breisgau im Süden von Deutschland. Da sind zurzeit Freunde aus Neuseeland da, die haben mich eingeladen und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Und das ist dann schon mein 10. Marathon/Ultra Marathon. Das ist ein kleines Jubiläum, da bin ich schon ganz stolz drauf. Marcus: Krass. Chris: Und Crossfit ist natürlich noch hoch im Kurs und da würde ich natürlich gerne auch nochmal die Open mitmachen und ein bisschen mehr angreifen bzw. mich vorbereiten dann dafür. Marcus: Wo finden die statt? Chris: Da kann theoretisch jeder mitmachen. Nur müsstest Du halt diese fünf Workouts innerhalb von diesen fünf Wochen in einem Crossfit Gym absolvieren, was zertifiziert ist. Und da gibt’s leider nicht so viele in Süd-Ost-Asien. Also noch nicht. Also auch da, das kommt jetzt noch mehr. Und da musst Du Dich nur diesem Studio anschließen und dann kannst Du da teilnehmen. Marcus: Ah okay cool. Ja das klingt echt gut. Was braucht man für Voraussetzungen, um sich bei dem Job zu bewerben, den Du jetzt ausgeschrieben hast? Chris: Gut, dass Du es nochmal ansprichst Marcus, danke. Also ich suche keine voll ausgebildeten Trainer. Klar, dürfen sie es auch sein. Aber ich würde lieber die jüngeren, ich sage mal, Sportstudenten bevorzugen, die also wirklich noch keine richtigen Erfahrungen haben, die da reinwachsen wollen, die ehrgeizig sind, die kreativ sind, neugierig sind. Die vielleicht auch noch nicht im Ausland waren. Das ist dann ja auch nochmal so ne Doppelbelastung, positiv jetzt gemeint. Und Fitnesserfahrung sollten sie schon mitbringen, sollten schon so ein bisschen Ahnung haben von Sport. Selber sportlich auch sein und ja… und von der Persönlichkeit muss es auf jeden Fall passen, weil Du weißt es ja selber. Wer da im Team arbeitet, das muss einfach passen, ansonsten gibt’s da auch immer wieder… naja… da soll ja auch ein bisschen Tempo ins Spiel. Es soll auch etwas aufgebaut werden und dann soll man natürlich sich sehr positiv und unkompliziert begegnen. Marcus: Okay, und die Leute, die jetzt interessiert sind und das gerade hören, an wen können die schreiben? An welche E-Mail Adresse oder worüber sollen die Dich kontaktieren? Chris: Ja die können zum Beispiel einmal auf eure Jobbörse gehen. Da kannst Du dann ja nochmal schnell die Webseite hochschießen. Marcus: Ja, DNX Jobs, aber ich verlinke das in den Shownotes. Am besten gehen die einfach auf lifehackz.de. Dann geht ihr die entsprechende Folge mit Chris Bachmann und da findet ihr dann den Direktlink auf den Job. Chris: Ah Junge, Junge. Du bist ja am vernetzen Marcus. Junge, Junge! (beide lachen) Ja genau. Oder einfach mich direkt messagen auf Chris Bachmann über Facebook, über Chris Coaching oder auch ja genau. Das ist das Einfachste glaube ich. Marcus: Mh okay. Und Du machst einige Videos auf der ganzen Welt und hast irgendwie auch keine Scheu Dich dann zu zeigen vor vielen Leuten, auch Dein T-Shirt auszuziehen habe ich gesehen. Warst Du schon immer so ein Typ oder kann man sowas lernen, wenn sich jetzt, sage ich mal, so ein Hörer fragt so “Wow, das ist schon krass, was der da macht. Ich würde auch gerne mal was mit Youtube machen, aber ich komme nicht ganz aus mir heraus, ich habe das ehrlich gesagt auch immernoch so ein bisschen. Zum Beispiel wenn ich so Schattenboxen oder so machen muss, wenn ich jetzt unterwegs bin und für Krav Maga trainieren will und keinen Trainingspartner habe, dann will ich schon irgendwie dranbleiben. Aber ich denke mal, das sieht erstmal ein bisschen angeberisch und Kacke aus, wenn da einer rumboxt im Park und tritt und so, wie so ein verrückter. Mittlerweile klappt’s aber immer besser, aber das war zum Beispiel wieder für mich auch wieder so ein kleiner Step aus der Komfortzone. Wie ist das bei Dir? Chris: Ja es ist… Marcus, Du hast natürlich recht. Du musst über Deinen eigenen Schatten springen. Und das war auch nicht immer ganz einfach. Da musst Du auch reinwachsen. Es ist... Kameraarbeit… Vor der Kamera zu arbeiten, da bist Du natürlich erstmal scheu am Anfang, aber je öfter Du das machst, desto freier bist Du einfach und stressfreier. Und mein Tip an alle ist auf jeden Fall rauszugehen, das einfach mit Freunden durchzuspielen, einfach so aus Spaß, dass man da Erfahrung sammelt, dass man einfach lockerer wird vor der Kamera. Ich glaube, das wird schon. Man muss natürlich auch nach Feedback fragen. Es muss gut ankommen und es soll natürlich auch immer einen Mehrwert irgendwo darstellen für die Leute. Meine Message ist halt immer oder sehr oft, dass die Leute inspiriert werden zum Sport machen. Das ist unsere Philosophie von Chris Coaching. Wir haben das Problem, die Leute sitzen mehr, bewegen sich weniger, die ernähren sich ungesünder - vorsichtig gesagt, die meisten. Und da ist die Bewegung, also dann die Lösung, um auch wieder ausgeglichener zu werden und mehr Energie zu tanken für die alltäglichen Dinge, wie die Arbeit und so weiter. Ja und dann sollen natürlich auch in dem Video… das sollen ja keine stupiden Fitnessvideos werden, wie man die oft sieht. Also da soll noch ein bisschen Pepp rein, da soll ein bisschen Spaß rein. Es ist ne kleine Show, Du hast es ja gerade gesagt, da wird mal ein T-Shirt ausgezogen, aber naja… Und dann werden die Videos auch geschaut. Da wollen wir natürlich auch ein provozieren und ein bisschen ne Show machen, dumme Sprüche, aber trotz alle dem wollen wir die Message überliefern, dass Leute mehr Sport machen sollen. Marcus: Mh ja super wichtig. Und obwohl es die Menschen eigentlich schon immer, glaube ich, wussten, dass das nicht korrekt ist, wie sie sich ernähren und was für ein Lebensstil sie pflegen und dass es besser wäre Sport zu machen, tun sie es nicht. Was meinst Du, woran liegt das? Chris: Wow, Du stellst die große Frage. (beide lachen) Marcus: Oder anders gefragt: Meinst Du, es ist in der heutigen Zeit vielleicht noch schwieriger nen starken Willen zu entwickeln für das, was wichtig ist oder zu erkennen, was für einen wichtig ist, wenn es immer mehr Ablenkung gibt über Social Media Netzwerke, über Dein iPhone, über diese ganzen Push Notifications. Es ist eine mega krasse Reitzüberflutung glaube ich, wenn Du jetzt als Teenager aufwächst irgendwie. Chris: Ja genau das ist ja die Problematik, die wir heutzutage haben, auch schon seit ein paar Jahren. Wir sind da ja auch mit reingewachsen mit dem ersten Handy, was wir hatten, mit 16, 17. Marcus: Ja, wie alt bist Du jetzt? Chris: Ich bin 33 jetzt.   Marcus: Ah ja cool. Chris: Nach der Schule mit 16, da ging meine Ausbildung los und da hatte ich mein erstes Handy in der Hand, also das war ein gutes Timing. (beide lachen) Ja, naja, das ist eine riesen Frage, die Du da stellst und die Problematik haben wir ja alle. Und auch deswegen geht es auch so ein bisschen in die digitale Nomadenszene rein. Wir wollen natürlich einen ausgeglichen Lifestyle haben. Wir wollen auch mehr reisen, wir wollen uns auch mehr bewegen und mehr vom Leben haben. Nur ist das Problem mit der Technologie heutzutage so stark, wie Du es gerade gesagt hast, mit der Vernetzung und Technologie ist fast überall, dass die uns natürlich viel Arbeit abnimmt. Und klar können wir uns nach unserem 9 to 5 Job auf die Couch legen und Fernsehen schauen und stundenlang surfen, nur der Knackpunkt ist die Motivation. Entweder Du möchtest Sport machen oder nicht ne? Also es ist wirklich ganz banal gesagt: Du raffst Dich jetzt auf, Du machst irgendetwas, die Options, die tausendfach da mit Fitnessvideos noch und nöcher, die Apps, Studios sind überall um die Ecke. Du müsstest ja theoretisch auch nur Deine Laufschuhe anziehen und für 20 Minuten in dem nächsten Park rumjoggen, aber - da ist das große Aber jetzt wieder - es liegt wirklich an Dir selber, da Dich aufzuraffen und es dann zu machen ne? Und das große Problem hier in Deutschland ist ja - und das ist auch so ein bisschen der Punkt, warum ich Deutschland damals verlassen habe - das Wetter. Es ist natürlich nicht immer Sonne, wo die, wie in anderen Ländern im Süden und auf der anderen Seite von der Welt und deswegen, der Regen stoppt uns natürlich auch oft. Oder die Kälte im Winter und das ist natürlich ein bisschen schwierig dann auch. Marcus: Ja. Also ich kenne das nur von mir persönlich. Und für mich ist es ein absoluter Unterschied, ob jetzt draußen Sommer ist, die Sonne scheint oder es ist Winter, es ist kalt, die Tage sind kurz, es ist dunkel. So, und sich dann trotzdem nochmal aufzuraffen und aus dem Haus zu gehen… Ich glaube, da sprichst Du auch einen ganz wichtigen Punkt an, warum es vielleicht gerade in Deutschland auch ein bisschen schwieriger ist, so ne Routine aufzubauen und täglich vielleicht Sport zu machen. Obwohl man es ja mittlerweile auch ziemlich gut von überall ausmachen kann oder auch zu Hause. Wenn ich an diese ganzen Apps denke, wie 7 Minute App, wo Du dann auch hochintensives Training, 12 Übungen in 7 Minuten oder so absolvierst, alles funktionales Training. Das funktioniert ja eigentlich auch gut, wenn Du das regelmäßig machst. Chris: Ja, das ist halt die Sache. Also entweder Du machst es. Du packst Deine Tasche und fängst an. Idealerweise rufst Du noch Deinen Kumpel an und dann zusammen macht es sowieso mehr Spaß und dann pusht man sich gegenseitig oder man wählt die Couch aus und macht den Fernseher an oder schmeißt das Internet an. Und das ist halt das Problem hier in Deutschland, sage ich mal. Weil wir sowieso auch schon so viel arbeiten, dann ist man sowieso müde. Also es bedarf schon viel Motivation da dann möglich recht sportlich zu sein, das muss ich sagen. Und da sind wir natürlich als Trainer dann gefragt, wirklich Ideen rauszugeben. So: Passt auf, was können wir machen? Was für Optionen haben wir? Was für Sport magst Du überhaupt? Wie intensiv oder wie oft kannst Du es machen? Wie sieht Deine Zeit aus in der Woche und auf geht’s. Welche Ziele setzen wir uns? Und mehr können wir nicht machen. Wir können die Fragen stellen und am Ende des Tages muss jeder selber entscheiden, ob er’s dann macht oder nicht ne? Marcus: Mh absolut. Was würdest Du sagen, ist die beste Sportart für digitale Nomaden? Für Menschen die viel unterwegs sind und keine Hantel im Handgepäck mitschleppen können? Chris: Ja also, digitale Nomaden wie ihr Jungs, ihr seid ja sowieso nur am Strand ne? Marcus: Ja den ganzen Tag und trinken nen Cocktail dabei. Chris: Ja nein, Spaß Spaß! Aber ihr seid ja relativ oft an den Stränden unterwegs. Da könnt ihr natürlich dann Surfen oder Schwimmen oder am Strand laufen. Das ist ja auch nochmal ein bisschen intensiver als auf der Straße oder auf dem Waldweg. Und ihr könnt dann so ein paar Übungen am Strand machen. Und für die Leute, die keinen Strand haben, auch da hast Du natürlich die Möglichkeit, immer zu laufen oder auch Deine Körperübungen zu machen. Wir haben ja zum Beispiel auch die Online App, da stürzen wir uns natürlich auch rein, als extra Service für unsere Kunden. Da sind auch super viele Übungen und Workouts drauf, die Du dann überall machen kannst. Alles was Du brauchst ist 10 m², 20 Minuten Zeit und Deine Sportsachen. Und dann geht’s ab. Das kannst Du vor der Arbeit machen, in der Mittagspause, nach der Arbeit, kannst jemanden dabeihaben und dann geht’s los ne? Es ist banal gesagt relativ einfach fit zu werden, aber man muss wirklich auch nen Plan haben, ne Idee haben wo will ich hin und dann das durchziehen. Ist wie im Business ne? Wenn Du ein Business hochziehen willst, kannst Du auch nicht Dich hinlegen und sagen: Jo, jetzt will ich dieses Business hochziehen und dann ganz viele Kunden haben und reich werden. Weißt Du, das ist genau die gleiche Geschichte ne? Marcus: Ja absolut, da muss erstmal die Motivation von irgendwoher kommen. Und die klappt immer ganz gut, wenn Du klare Ziele hast und vielleicht nicht so schwammige wie “Ich will sportlicher werden oder besser werden” sondern “Ich will so aussehen, wie xy nächsten Sommer” oder “Ich möchte 5 kg abgenommen haben” oder “Ich möchte 2 cm mehr Bizeps haben” oder “Ich möchte 10 Burpees schaffen in 30 Sekunden oder was”. Ich glaube, es ist auch wichtig, dass immer messbar zu machen oder? Chris: Ja genau, also es ist eine andere Motivation, die Du gerade angesprochen hast. Die Performance Results, das heißt, wie schnell kannst Du zum Beispiel die 30, 40 Burpees machen? Oder wieviele Pushups kannst Du in einem Zug machen? Wieviele Squats/Kniebeugen schaffst Du in 5 Minuten? Und so weiter. Das sind so kleine Challenges. Das ist eigentlich auch immer sehr erfolgreich, wenn wir das mit unseren Kunden machen. Da sind die natürlich auch ein bisschen angestachelt. Die Musik läuft und wenn wir dann so unser Vorgespräch haben, dann stacheln wir die natürlich auch nochmal an “Pass auf, das ist jetzt hier ein ernster Test” so halb im Spaß natürlich sagen wir das. Aber dann geben die natürlich auch Gas. Die wollen sich natürlich nicht lumpen lassen. Marcus: Mh ja, und ich weiß nicht, wie es bei Dir geht, aber so ohne… ich kann eigentlich immer nur Vollgas. Wenn man dann die Chance hat Sport zu machen, das ist das geilste Gefühl ever. Du bist einfach mega platt danach und ausgepumt, Du kannst Dich kaum noch bewegen und unter der Dusche, wenn Du Dir die Haare wachen willst, tut Dir alles weh. Ich find, das ist richtig geil. Das ist fast so geil wie Sex. Chris: Ja, naja… Da kann ich natürlich auch ein Lied von singen. Also Muskelkater ist für mich ganz normal. Das messe ich natürlich auch immer an den Tagen danach, wie heftig das Workout war. Manchmal kann ich es direkt gar nicht erkennen. Aber wenn Du dann wirklich zwei, drei Tage Muskelkater in dieser oder der einen Körperpartie hast, dann hast Du auch gedacht “nah, das ging aber doch ganz schön rein”. Marcus: Ja, ich fühle mich da immer richtig gut bei. Also andere leiden ja, wenn sie Muskelkater haben und sagen “Woa, Scheiße. Nee, mir tut alles weh” und so. Und ich denke mir dann immer “Geil, der Muskel wächst”, weil der ist ja zerstört und es werden neue Fasern aufgebaut. Chris: Ja, da sind wir auf jeden Fall auf der gleichen Seite. Das ist ein schönes Gefühl und dann geht’s natürlich noch weiter. Selbst wenn Du ein bisschen Muskelkater hast und das ist auch so eine ganz typische Frage, was meine Freunde oder auch Kunden haben “Ja, darf ich jetzt weiter trainieren eigentlich, wenn ich immernoch Muskelkater habe?” Und ich habe dann immer so eine lustige Antwort eigentlich drauf, da sage ich immer “Ja, wie machen denn die Profis das, die Athleten? Denkst Du denn, dass die dann stoppen mit dem Training?” (beide lachen) Marcus: Wir verlegen den Wettkampf mal um ne Woche... Chris: Ja genau. Und dann ist die Antwort dann eigentlich auch völlig klar. Dann merken die “Ja okay, ist jetzt eigentlich auch nicht so schlimm”. Marcus: Mh, hast Du bestimmte Routinen oder Strukturen, die Du jeden Tag machst? Chris: Ah Markus, Deine Lieblingsfrage. Da habe ich schon drauf gewartet. (beide lachen) Ja wir müssen das natürlich jetzt ein bisschen unterscheiden. Also wenn ich arbeite in Laos, dann habe ich morgens früh gleich Kunden. So zwischen zwei, drei und vier Sessions am Morgen direkt vorne weg, vor deren Arbeit von den Kunden. Dann bin ich oft auch im Workout selber mit den Kunden. Je nach dem, wenn der schon fitter ist und dann longterm Client, dann mache ich auch durchaus mal mit, mit denen. Und danach wird schnell geduscht und direkt ins Café eigentlich. Weil dann geht das Office los. Dann heißt es E-Mails beantworten und an den Projekten arbeiten und Content kreieren und naja, die ganzen Geschichten, was die digitalen Nomaden ja sowieso schon kennen. Das wird dann weiter fleißig aufgebaut das Business. Dann geht’s nach Hause zum Lunch. Da wird gegessen. Nach dem Mittagessen natürlich immer Mittagsschlaf. Das mache ich fast jeden Tag. Das ist mir auch ganz wichtig. Wenn ich den nicht habe, dann werde ich schon relativ früh müde am Abend. Das ist immer nochmal so ein Pusher. Marcus: Wielange machst Du den? Chris: Das ist meistens nur so ein Powernap über 20, 30 Minuten. Da wache ich auch ganz oft von alleine wieder auf. Marcus: Okay cool. Weil ich glaube, wenn man zu lange schläft, kommt vieles durcheinander ne? Chris: Ja, das ist richtig. Man sollte sich da auf jeden Fall den Wecker stellen, sonst ist man übermüdet. Dass man nicht in die Tiefschlafphase …. genau. Ja und dann am Nachmittag arbeite ich vielleicht nochmal ein Stündchen weiter am Computer, aber dann geht das auch mit den Kunden direkt weiter am späten Nachmittag, gegen 16:00 Uhr. Dann habe ich auch bis abends sage ich mal, teilweise bis 20:00 Uhr oder 21:00 Uhr, man kann es sich ausrechnen, meine Sessions gehen 45 Minuten lang. Dann habe ich auch nochmal, je nach dem, jeder Tag ist unterschiedlich, drei, vier, fünf Sessions am Abend. Das sind teilweise 1:1 aber auch kleine Gruppen mit zwei, drei Leuten und immer unterschiedlich ne? Marcus: Cool, das klingt echt geil und ich glaube, in meinem zweiten Leben würde ich auch gerne Fitness Coach werden und hatte schon auch immer so die Idee, wenn das mit dem Online Business nicht funktioniert oder mit anderen Sachen, dann vielleicht professionell als Trainer zu arbeiten. Ich meine, cool. Wenigstens habe ich jetzt mal einen auf dem Podcast gehabt, der mir Rede und Antwort gestanden hat. Ich bin auf jeden Fall jetzt wieder super motiviert bis in die Haarspitzen. Habe mir gleich auch vorgenommen TRX zu machen hier im Park nebenan. Ich habe das gestern mal ausgetestet. Das klappt richtig gut und das TRX… Das coole ist immer, wenn Du das irgendwo machst und gerade am Strand oder so, hast Du innerhalb kürzester Zeit die ganze Dorfjugend da, die ganzen Teenies, die auch mal mitmachen wollen und so. Dass Du dann gucken musst, dass Du selber nochmal ans Band rankommst. (beide lachen) Chris: Ja das kenne ich, das ist super das TRX auf jeden Fall. Marcus: Cool, also Chris, vielen Dank für Deine Zeit! Schöne Grüße an Kassel! Chris: Ja sehr gerne, vielen Dank für das Interview Marcus! Klasse! Und mach Du auch weiter so! Marcus: Auf jeden Fall! Und wir hören von einander. Chris: Jo. Marcus: Danke Chris, hau rein, ciao!   Yeah, das war sie auch schon, eine neue Folge von LIFE HACKZ mit Chris Bachmann. Ich habe gerade noch mit Chris nach dem Interview ein bisschen weiter gequatscht und überlegt, wie kann man die Leute motivieren noch mehr in die Umsetzung zu gehen und wirklich was zu ändern. Und Chris hat sich bereit erklärt, 10 für einen Monat kostenlose Zugänge zu seiner Fitness App zur Verfügung zu stellen. Sprich: Da gibt’s Zugang zu Videos. Ihr kriegt direkten Kontakt zu Chris. Ihr kriegt Beratung und Trainings Coaching vom Chris über die App und die gibt er für lau raus. Das Einzige, was ihr machen müsst ist: Schreibt mir eine E-Mail an marcus@lifehackz.de. HACKZ mit Z. Mit dem Betreff “Chris Coaching” und dann seit ihr mit in der Verlosung und ich würde sagen, die ersten 10, die mir schreiben, die leite ich dann an den Chris weiter und die bekommen dann den Zugang. Also mir hat es sau Spaß gemacht, ich hoffe euch auch. Ich habe das TRX Band schon hier unten. Ich gehe jetzt raus in den Park und mache ein bisschen TRX. Viel Spaß, bis zum nächsten Mal und ich hab’s dem Chris versprochen. Peace and Out! [/su_spoiler] [/su_accordion]

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